Montag, 14. Oktober 2013
Im Namen des Elends... - Tebartz van Elst
jutta-adele, 21:12h
Lieber Herr Bischof Tebartz van Elst (nein, falsche Anrede) ...
Sehr geehrter Herr Bischof Tebartz van Elst (nein, ebenfalls unpassend) ...
Honoriger Herr Bischof Tebartz van Elst (um Gottes willen, völlig abstruse Anrede) ...
Also Sie, ja Sie, Tebartz van Elst (ja, perfekt, kurz und knapp, nur nicht zu freundlich),
mein Name ist Jutta und ich hoffe - und bete - dass Sie bis zum Erscheinen dieses Artikels endlich zurück getreten sind - oder ein gewisser Franziskus sein Image als Papst der Armen weiter ausgebaut und die nötigen Konsequenzen aus Ihrem Fall gezogen hat.
Darüber hinaus wünsche ich mir, dass Sie niemals wieder im Dienste Gottes tätig sein werden - und zwar noch nicht einmal als Zeuge Jehovas auf sonntäglicher Klingeltour!
Obwohl mich Kirchen von innen meist aus kunsthistorischen Beweggründen interessieren und mein Verhältnis zu Gott eher inoffizieller Natur ist, haben Sie, Tebartz van Elst, es doch geschafft mich leidlich zu erzürnen. Wenn ich Ihre rosig glühenden Wangen und Ohren auf dem Bildschirm sehe, dazu die kugelrunden Äuglein arglos geweitet, möchte ich, ja dann könnte ich ... Ach, DENKEN Sie sich einfach was!
Das religiöse Bauten aller Couleur gelegentlich vor Prunk nur so protzen ist kein Geheimnis auf dieser Welt, aber eine bischöfliche Privatwohnung für 2,9 Mio. Euro?! Darin laut Medienberichten eine freistehende Badewanne für 15.000 Euro? Des Weiteren dekorative Kunstwerke für 450.000 Euro und - ach wie praktisch - Einbauschränke für 350.000 Dukaten???
Und wozu bitteschön benötigt Ihre Privatkapelle sich automatisch verdunkelnde Scheiben, Kostenpunkt 100.000 Taler? Etwa, um im Dunkeln gut zu munkeln (ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...)???
Ist Ihnen im Endlos-Größenwahn selbst der Oberhirte in Rom völlig egal? Was muss Papst Franziskus angesichts solcher Enthüllungen fühlen? Der machte schließlich erst im April dieses Jahres weltweit Positiv-Schlagzeilen, weil er die Gehälter von 5, ja fünf, Vatikan-Bank-Kardinälen kürzen ließ und so 125.000 Euro einspart! Pro Jahr. Zwar nicht gerade ein Rundumschlag in Sachen Neuer Wind im verkrusteten System, aber immerhin ein leiser Funken Hoffnung in Sachen Kirchliche Relativitätstheorie.
Ach, Sie kennen sich nicht aus in Dingen wie der Wissenschaft, statistischen Erhebungen oder mit schnöden Zahlen? Nun, dann helfe ich Ihnen gerne, so wie völlig unentgeltlich, weiter:
Laut Aussage der Vereinten Nationen leiden mehr als 840 Millionen Menschen weltweit an Hunger. Alle 3 Sekunden stirbt eines von Gottes Schäfchen den elenden Hungertod und Hunger tötet mehr Menschen als AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen!
Wie viele Säcke Reis, wie viele Medikamente und wie viele Brunnen hätte man wohl für die von Ihnen verschleuderten Millionen erwerben bzw. bauen können?
Und nun, Franz-Peter Tebartz van Elst, werfen Sie einmal einen Blick nach oben! Nein, nicht auf Ihren 100.000 Euro teuren hängenden Adventskranz - sondern nach GANZ OBEN! Und? Fällt Ihnen irgend etwas ein, was Sie Ihrem Schöpfer aktuell sagen könnten, außer einem glasklaren deutlichen: ICH SCHÄME MICH!
Aber das ist ohnehin das Schlimmste an diesem peinlichen Würdenträger-Skandal: Derartige Worte kommen Ihnen, Tebartz van Elst, (bisher) gar nicht erst in den Sinn.
AMEN.
Sehr geehrter Herr Bischof Tebartz van Elst (nein, ebenfalls unpassend) ...
Honoriger Herr Bischof Tebartz van Elst (um Gottes willen, völlig abstruse Anrede) ...
Also Sie, ja Sie, Tebartz van Elst (ja, perfekt, kurz und knapp, nur nicht zu freundlich),
mein Name ist Jutta und ich hoffe - und bete - dass Sie bis zum Erscheinen dieses Artikels endlich zurück getreten sind - oder ein gewisser Franziskus sein Image als Papst der Armen weiter ausgebaut und die nötigen Konsequenzen aus Ihrem Fall gezogen hat.
Darüber hinaus wünsche ich mir, dass Sie niemals wieder im Dienste Gottes tätig sein werden - und zwar noch nicht einmal als Zeuge Jehovas auf sonntäglicher Klingeltour!
Obwohl mich Kirchen von innen meist aus kunsthistorischen Beweggründen interessieren und mein Verhältnis zu Gott eher inoffizieller Natur ist, haben Sie, Tebartz van Elst, es doch geschafft mich leidlich zu erzürnen. Wenn ich Ihre rosig glühenden Wangen und Ohren auf dem Bildschirm sehe, dazu die kugelrunden Äuglein arglos geweitet, möchte ich, ja dann könnte ich ... Ach, DENKEN Sie sich einfach was!
Das religiöse Bauten aller Couleur gelegentlich vor Prunk nur so protzen ist kein Geheimnis auf dieser Welt, aber eine bischöfliche Privatwohnung für 2,9 Mio. Euro?! Darin laut Medienberichten eine freistehende Badewanne für 15.000 Euro? Des Weiteren dekorative Kunstwerke für 450.000 Euro und - ach wie praktisch - Einbauschränke für 350.000 Dukaten???
Und wozu bitteschön benötigt Ihre Privatkapelle sich automatisch verdunkelnde Scheiben, Kostenpunkt 100.000 Taler? Etwa, um im Dunkeln gut zu munkeln (ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...)???
Ist Ihnen im Endlos-Größenwahn selbst der Oberhirte in Rom völlig egal? Was muss Papst Franziskus angesichts solcher Enthüllungen fühlen? Der machte schließlich erst im April dieses Jahres weltweit Positiv-Schlagzeilen, weil er die Gehälter von 5, ja fünf, Vatikan-Bank-Kardinälen kürzen ließ und so 125.000 Euro einspart! Pro Jahr. Zwar nicht gerade ein Rundumschlag in Sachen Neuer Wind im verkrusteten System, aber immerhin ein leiser Funken Hoffnung in Sachen Kirchliche Relativitätstheorie.
Ach, Sie kennen sich nicht aus in Dingen wie der Wissenschaft, statistischen Erhebungen oder mit schnöden Zahlen? Nun, dann helfe ich Ihnen gerne, so wie völlig unentgeltlich, weiter:
Laut Aussage der Vereinten Nationen leiden mehr als 840 Millionen Menschen weltweit an Hunger. Alle 3 Sekunden stirbt eines von Gottes Schäfchen den elenden Hungertod und Hunger tötet mehr Menschen als AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen!
Wie viele Säcke Reis, wie viele Medikamente und wie viele Brunnen hätte man wohl für die von Ihnen verschleuderten Millionen erwerben bzw. bauen können?
Und nun, Franz-Peter Tebartz van Elst, werfen Sie einmal einen Blick nach oben! Nein, nicht auf Ihren 100.000 Euro teuren hängenden Adventskranz - sondern nach GANZ OBEN! Und? Fällt Ihnen irgend etwas ein, was Sie Ihrem Schöpfer aktuell sagen könnten, außer einem glasklaren deutlichen: ICH SCHÄME MICH!
Aber das ist ohnehin das Schlimmste an diesem peinlichen Würdenträger-Skandal: Derartige Worte kommen Ihnen, Tebartz van Elst, (bisher) gar nicht erst in den Sinn.
AMEN.
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